Leben in Louisbourg

Kilometerstand
Abfahrt: Louisbourg (Kanada): 41.269 km
Ankunft: Troy (Kanada): 41.443 km
Gesamtetappe: 174 km

Feste Schuhe und warme Kleidung! In Louisbourg könne es gut und gerne mal 10 Grad kälter sein als im übrigen Cape Breton Island, hatte es in Port Hastings in der Touristeninformation geheißen… Wir wachten am Sonntag morgen im dichten Nebel auf und der blieb auch erst einmal. Vom Fortress-Louisbourg-Parkplatz und Museum ging es per Shuttle in die eigentliche Anlage.

Louisbourg
Kurzzusammenfassung der Historie: Die Errichtung von Fortress Louisbourg war von den Franzosen 1718 begonnen worden. Die Festung hatte in den nächsten Jahren mal die Franzosen und mal die Engländer als „Hausherren“ bis sie schließlich 1758 endgültig an die Engländer fiel. Diese ließen die Anlage schleifen, bis ab 1961 – als National Historic Site – mit der Wiedererrichtung begonnen wurde.

Wir waren baff, wie viele kostümierte Schauspieler überall unterwegs waren und der gesamten Anlage so ein authentisches Leben einhauchten: im Fischerhaus vor der Stadt wurden wir bei brennendem Kaminfeuer mit der Geschichte des Eigentümers empfangen, am Eingang vom Soldaten kontrolliert, im Fort wurde exerziert und Musketen und Kanonen abgefeuert. Bei der Köchin eines portugiesischen Händlers durften wir in die Töpfe schauen, in der Bäckerei wurde frisch gebacken (das Vollkornbrot für die Soldaten ist grandios 😉 ) und durch die Stadt liefen Frauen mit ihren Einkaufskörben. Alle hatten Spaß, „ihre“ Geschicte zu erzählen – kurz gesagt: sehr empfehlenswert 🙂 .

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