Hamburg calling

Kilometerstand
Abfahrt: Ratingen (Deutschland) 0 km
Ankunft: Hamburg (Deutschland) 402 km
Etappe: 402 km

Bereits gestern Abend ging es mit unserem Wohnmobil – nach der Erledigung der letzten Vorbereitungen – nach Hamburg. Sozusagen die erste Etappe unserer Panamericana-Tour. Übernachtet haben wir, auch aufgrund der späten Uhrzeit, im Motel der Autobahn-Raststätte Stillhorn (Ost) (N 53.483449, E 10.026367; Lage: 2/5; Sauberkeit: 2/5; Weiterempfehlung: JEIN) an der A1. Eine mögliche, aber sicherlich nicht die schönste, Möglichkeit. Dennoch, das Hotel war halbwegs sauber und liegt mit 15 km Restfahrstrecke zum Oswaldkai überaus günstig.

Nach kurzem Frühstück am nächsten Morgen haben wir uns auf die Suche nach einer Waschmöglichkeit für unser Wohnmobil gemacht und sind hier fündig geworden: Waschpark, Pollhornbogen 2, 21107 Hamburg; N 53.486458, E 9.989863 – direkt neben Euromaster. Vor Ort gibt es einige Waschboxen, davon auch eine ohne Dach, und auch für unser MePa mit seinen 2,62 m Höhe geeignet. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht dann auch noch eine echte LKW-Waschanlage (bei Knaack Krane) zur Verfügung. Direkt im Anschluss haben wir dann unsere Trennwand montiert, das Autoradio ausgebaut und das Auto von innen verschlossen und hoffen jetzt, dass nichts passiert. (Eine kurze Baueinleitung oder zumindest Bilder werden hier noch veröffentlich – vorausgesetzt sie hat gehalten 😉 .) Weiter ging es zum Oswaldkai.

Die Anfahrt erfolgt über die Dessauer Straße (N 53.526126, E 10.010807). Das Auto muss auf dem Parkplatz abgestellt werden und man darf sich in den Warteraum des 2-stöckigen Gebäudes begeben. Dort ist am Automaten eine Wartemarke für gebrauchte Autos zu ziehen und auf den Aufruf zu warten – das dauerte bei uns ca. 2 Minuten. Die eigentliche Anmeldung befindet sich in der 1. Etage. Schock: Es liegt keine Buchung vor! Die gute Frau kommentierte nur: „Mach dir mal keine Sorgen, entweder hat dein Vermittler geschlafen oder die in der Etage über uns.“ – keine 5 Minuten später war das ganze Thema erledigt und ich erhielt die Instruktionen zur Einfahrt in den Hafen: „Nur eine Person, Warnweste anziehen, zu dem kleinen Container fahren und dort melden – allerdings erst in 30 Minuten, denn jetzt ist Mittagspause“ (von 11:00 bis 11:30 Uhr). Das war’s dann auch schon. Eine halbe Stunde später ging es durch Tor 2 auf das eigentliche Hafengelände und zum Annahmecontainer. Dort habe ich die Unterlagen abgegeben und bin gebeten worden auf Spur 5 zu fahren. Einige Minuten später wurde das Fahrzeug inspiziert und auf Vorschäden untersucht – alles in bester Ordnung.

Nach der Abgabe des Schlüssels im Container ging es mit dem öffentlichen Nahverkehr in die Stadt (bis zur S-Bahn-Haltestelle Hamburg Veddel ist es eine gute 1/4 Stunde) und in Hamburg mal wieder auf Entdeckungstour.

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