{"id":1303,"date":"2015-02-04T20:04:12","date_gmt":"2015-02-04T18:04:12","guid":{"rendered":"http:\/\/panamericana-live.de\/?p=1303"},"modified":"2015-02-21T20:10:35","modified_gmt":"2015-02-21T18:10:35","slug":"cuenca-panamahuete-und-ein-ecuadorianer-in-duesseldorf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/panamericana-live.de\/?p=1303","title":{"rendered":"Cuenca: Panamah\u00fcte und ein Ecuadorianer in D\u00fcsseldorf"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><strong>Kilometerstand<\/strong><br \/>\nAnfang: Vilcabamba (Ecuador): 18.263 km<br \/>\nAnkunft: San Pedro de Alaus\u00ed (Ecuador): 18.690 km<br \/>\nGesamtetappe: 427 km<\/p>\n<p>Unser n\u00e4chstes Ziel auf der Panamericana hie\u00df <em>Cuenca<\/em>, viertgr\u00f6\u00dfte Stadt Ecuadors und UNESCO-Weltkulturerbe. Wir fanden schnell den einzigen Campingplatz in der Umgebung, n\u00e4mlich <em>Caba\u00f1as\/Camping Yanuncay<\/em>. Ja, und manchmal muss man schmunzeln wie deutsch man \u2013 auch nach fast f\u00fcnf Monaten unterwegs \u2013 immer noch ist. Der Camping befand sich auf einer sch\u00f6nen, grassgr\u00fcnen Wiese umgeben von den Wohnh\u00e4usern von <em>Humberto<\/em> und seiner Familie. Das ganze stellte eine schr\u00e4ge Mischung aus Bauernhof mit freilaufenden H\u00fchnern, Camping und Schrottplatz dar. Prinzipiell ein traumhaftes und riesengro\u00dfes Grundst\u00fcck, aus dem man ein kleines Paradies zaubern k\u00f6nnte, wenn man halt mal aufr\u00e4umen w\u00fcrde. Aber das sind halt deutsche Sichtweisen und keine s\u00fcdamerikanischen, es funktioniert ja auch so! Von <em>Humberto<\/em>, dem Besitzer wurden wir herzlich begr\u00fcsst, er und seine Frau waren sehr nett. Er fragte, aus welcher Stadt wir in Deutschland k\u00e4men. Um es einfach zu machen, sagen wir immer \u201eaus der N\u00e4he von <em>Colonia<\/em>\u201c (auch wenn <em>Ratingen<\/em> nat\u00fcrlich bei <em>D\u00fcsseldorf<\/em> und nicht <em>K\u00f6ln<\/em> liegt, wie jeder wei\u00df \ud83d\ude09 ). Humberto erz\u00e4hlte daraufhin, er habe in Deutschland mal einige Monate gearbeitet, worauf wir neugierig nach dem Ort fragten. Und siehe da, er war in der \u201erichtigen\u201c Stadt, n\u00e4mlich <em>D\u00fcsseldorf<\/em> \ud83d\ude42 !!!<\/p>\n<p>Die historische Altstadt von <em>Cuenca<\/em> war h\u00fcbsch mit kopfsteingepflasterten Stra\u00dfen aus der Kolonialzeit und republikanischen zweist\u00f6ckigen Geb\u00e4uden. <em>Cuenca<\/em> ist zudem als ein Zentrum der Panamahutherstellung bekannt, der <em>Panamahut<\/em> oder <em>Sombrero de paja toquilla<\/em> stammt n\u00e4mlich gar nicht aus Panama, sondern aus Ecuador. Seit 1849 wurde er in gro\u00dfen St\u00fcckzahlen exportiert, weil der sowohl bei den Goldsuchern, die \u00fcber Panama nach Kalifornien zogen als auch bei den Panamakanalarbeitern als Sonnenschutz sehr beliebt war. Zur Weltausstellung 1855 kam er nach <em>Paris<\/em>, wo <em>Napeoleon III<\/em>. von dem \u201eKleidungsst\u00fcck aus Panama\u201c ganz begeistert war und so nahmen die Dinge ihren Lauf! Genug der Besserwisserei \ud83d\ude09 . Das <em>Museo del Sombrero<\/em> \u2013 eine Mischung aus Museum, Kunstgalerie und Gesch\u00e4ft (mit der Betonung auf Letzterem) \u2013 fanden wir leider langweilig und wenig tiefgr\u00fcndig und w\u00fcrden es nicht weiterempfehlen.<\/p>\n\n<div class='gallery'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=1261'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_1040-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=1262'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_1045-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=1263'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_1050-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Nach <em>Cuenca<\/em> ging es f\u00fcr uns weiter entlang der Panamericana bis zu dem kleinen St\u00e4dtchen <em>San Pedro de Alaus\u00ed<\/em>, wo wir endlich mal wieder an einer <em>Plaza de Armas<\/em> \u00fcbernachteten. Die Bewohner von <em>San Pedro<\/em> nickten uns entweder freundlich zu oder interessierten sich nicht f\u00fcr uns. So hatten wir eine ruhige und sehr entspannte Nacht!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kilometerstand Anfang: Vilcabamba (Ecuador): 18.263 km Ankunft: San Pedro de Alaus\u00ed (Ecuador): 18.690 km Gesamtetappe: 427 km Unser n\u00e4chstes Ziel auf der Panamericana hie\u00df Cuenca, viertgr\u00f6\u00dfte Stadt Ecuadors und UNESCO-Weltkulturerbe. 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