{"id":1307,"date":"2015-02-08T21:16:18","date_gmt":"2015-02-08T19:16:18","guid":{"rendered":"http:\/\/panamericana-live.de\/?p=1307"},"modified":"2015-07-02T02:37:40","modified_gmt":"2015-07-02T00:37:40","slug":"auf-ins-dschungelcamp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/panamericana-live.de\/?p=1307","title":{"rendered":"Auf ins Dschungelcamp ;-)"},"content":{"rendered":"<p>Wir wollten <em>Amazonien<\/em>, also das Gebiet des <em>Oriente<\/em>, und den dortigen Regenwald erkunden. Schnell war klar, dass wir dies nicht selbstst\u00e4ndig machen k\u00f6nnten, sondern an einer organisierten Tour teilnehmen w\u00fcrden. Und ebenfalls schnell hatten wir uns auf den Sekund\u00e4rregenwald verst\u00e4ndig. F\u00fcr den Prim\u00e4rregenwald muss man mindestens vier Tage kalkulieren, von denen man die H\u00e4lfte der Zeit zur Hin- und R\u00fcckfahrt in einem Bus verbringt, weil die Entfernungen sehr gro\u00df sind.<\/p>\n<p>Unser Ausgangspunkt sollte <em>Ba\u00f1os<\/em> sein, eigentlich ein Marienwallfahrtsort, in der die \u201eJungfrau des heiligen Wassers\u201c verehrt wird. Daneben gibt es eine wundersch\u00f6ne Landschaft, Thermalquellen und ein sehr angenehmes Klima \u2013 also durchaus ein Ort, an dem man es aushalten kann \ud83d\ude42 ! Dar\u00fcber hinaus ist Ba\u00f1os auch f\u00fcr seine Zuckerstangen und -bonbons <em>Alfe\u00f1ique<\/em> bekannt, S\u00fc\u00dfigkeiten die noch ganz traditionell \u00fcber einen Ast gezogen werden.<\/p>\n\n<div class='gallery'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=1271'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_1102-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=1272'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_1106-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=1273'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_1107-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Unsere zweit\u00e4gige Tour haben wir bei <em>Geotours<\/em> gebucht, weil diese im Reisef\u00fchrer und im Internet wie z.B. bei <em>TripAdvisor<\/em> sehr gut abschnitten. Am ersten Tag bestand die bunt zusammengew\u00fcrfelte Gruppe aus neun Teilnehmern, zwei Schweizern, f\u00fcnf US-Amerikanern und uns beiden. Nachdem endlich alle Teilnehmer eingesammelt waren, fuhren wir zun\u00e4chst nach <em>Puyo<\/em>. Die Strecke war sehr sch\u00f6n und wir konnten zwei tolle Wasserf\u00e4lle bewundern. In <em>Puyo<\/em> stieg unser Guide hinzu, der auf den Namen <em>Pollo<\/em> (=Huhn) h\u00f6rte &#8211; oder wie auch immer er sich schreibt &#8211; und damit kokettierte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=1276\" rel=\"attachment wp-att-1276\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-1276\" src=\"http:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_1146-300x300.jpg\" alt=\"15 m Wasserfall\" width=\"300\" height=\"300\" \/><\/a>Gegen Mittag erreichten wir den Ausgangspunkt f\u00fcr die erste Wanderung. Mit Badekleidung und Gummistiefeln ausger\u00fcstet konnten wir starten. Zun\u00e4chst jedoch rupfte <em>Pollo<\/em> an einer Pflanze, \u00f6ffnete das Blatt und zeigte krabbelnde Ameisen und Eier. Wer will probieren? Naja, zum Gl\u00fcck blieb nicht viel Zeit zum Nachdenken, sonst h\u00e4tten wir uns anders entschieden. Tats\u00e4chlich schmeckten die Tierchen nach Limette, mehr aber auch nicht. Nachdem wir diesen ein bisschen Klischee-bedienenden Programmpunkt \ud83d\ude09 abharken konnten, begannen wir die eigentlich Wanderung, die quer durch den Regenwald f\u00fchrte: wir wateten durch B\u00e4che und versuchten im Matsch nicht auszurutschen. Zwischendurch erkl\u00e4rte <em>Pollo<\/em> Pflanzen und Tiere, lie\u00df uns Termiten probieren (diesmal Minze!) und bastelte fr\u00f6hlich Kopfschmuck und sonstiges aus Urwaldpflanzen &#8211; damit auch jeder etwas mit nach Hause nehmen kann! Wir erreichten unser Ziel, den Wasserfall mit dem sch\u00f6nen Namen <em>Hol\u00e0 Vida<\/em>! Axel traute sich als erster ins Wasser und war von der Wucht des von oben str\u00f6menden Wassers sehr beeindruckt. Der R\u00fcckweg zum Auto war befestigt und deutlich k\u00fcrzer.<\/p>\n<p>Nach dem Mittagessen folgte weiteres \u201eobligatorisches\u201c Dschungel-Programm: Lianen-Riesenschaukel \u00fcber dem Aussichtspunkt, Kanufahren, ein \u201eUreinwohner-Dorf\u201c besichtigen und Riesenfische bestaunen, die in den Fl\u00fcssen ausgewildert werden sollen.<\/p>\n\n<div class='gallery'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=1277'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_1158-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=1278'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_1167-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=1279'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_1171-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Erst kurz vor Einbruch der Dunkelheit trennte sich die Gruppe. Die beiden Schweizer und wir liefen mit <em>Pollo<\/em> zu unserer \u00dcbernachtungsstelle, die anderen kehrten zur\u00fcck nach <em>Ba\u00f1os<\/em>. In einer kleinen Lodge sollten wir direkt am Flussufer \u00fcbernachten. Nothing fancy, so hatte sich der Mitarbeiter von <em>Geotours<\/em> am Vortag ausgedr\u00fcckt&#8230; Naja, das war mal sch\u00f6n untertrieben &#8211; spartanischer ging es nicht&#8230; Eine andere Gruppe mit 20 Teilnehmern war ebenfalls anwesend. Nach dem Abendessen starteten wir zur Nachtwanderung. Inzwischen war es stockdunkel geworden. Der funkelnde Sternenhimmel und die Ger\u00e4uschkulisse mit dem lauten Zirpen der Grash\u00fcpfer waren sehr sch\u00f6n. Die Kunst bei der Nachtwanderung lag darin, auf dem total matschig-patschigen Untergrund nicht auszurutschen. Bis auf Gl\u00fchw\u00fcrmchen und kleine floreszierende H\u00f6lzer konnten wir nicht viel entdecken, das Waten durch Knie- bzw. f\u00fcr Antonia eher Oberschenkel-hohes Gew\u00e4sser machte jedoch ziemlich Spa\u00df.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen brachen wir zu einer deutlich l\u00e4ngeren Wanderung auf. Wieder gab es eine Menge Pflanzen und V\u00f6gel zu entdecken. Wir liefen querfeldein ein und folgten <em>Pollo<\/em> auf einem schmalen und sehr matschigen Pfad so gut es mit den Gummistiefeln eben ging. Die letzten Meter bis zu unserem Ziel wateten wir wieder entlang des Baches, das Wasser reichte bis zum Becken. Dann legten wir den Rucksack vorsichtig auf einen Baumstamm, zogen unsere &#8211; nicht mehr wirklich trockene Kleidung aus &#8211; und schwommen weitere 50 Meter bis wir den Wasserfall erreichten. An einer seitlichen Stelle konnte man auf den Felsen klettern, bis hinter den Wasserfall laufen und dann hindurch springen \u2013 super!! Und das allerbeste, w\u00e4hrend am Vortag die Gruppen scheinbar zeitlich getaktet den Wasserfall besichtigten, waren wir f\u00fcnf ganz alleine.<\/p>\n<p>Der R\u00fcckweg war zum Gl\u00fcck k\u00fcrzer, Gummistiefel sind halt keine Wanderstiefel und nach insgesamt f\u00fcnf Stunden hatten sie ziemlich gescheuert. Am Nachmittag besuchten wir noch einen kleinen Zoo oder Auffanglager f\u00fcr Tiere, wie er offiziell hei\u00dft. Dort gab es unterschiedliche Affen, Schildkr\u00f6ten und Schlangen zu sehen, also Tiere, die wir live nicht vor die Augen bekommen hatten. Zum Gl\u00fcck waren die Gehege deutlich gr\u00f6\u00dfer als erwartet.<\/p>\n\n<div class='gallery'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=1275'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_1134-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=1274'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_1125-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=1280'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_1207-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=1282'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_1285-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=1281'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_1248-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=1283'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_1303-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Abends zur\u00fcck in <em>Ba\u00f1os<\/em> ergab sich am Markt eine Gelegenheit, gegrilltes <em>cuy<\/em> also Meerschweinchen zu probieren. Wir bestellten beide eine Portion, also ein Viertel Meerschweinchen. Erinnerte geschmacklich ein bisschen an Kaninchen, war aber ziemlich viel Fummelei f\u00fcr nur sehr wenig Fleisch. Zu Hause braucht sich also niemand Sorgen zu machen &#8211; bei uns wird kein <em>cuy<\/em> auf dem Grill landen \ud83d\ude09 !<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir wollten Amazonien, also das Gebiet des Oriente, und den dortigen Regenwald erkunden. Schnell war klar, dass wir dies nicht selbstst\u00e4ndig machen k\u00f6nnten, sondern an einer organisierten Tour teilnehmen w\u00fcrden. 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