{"id":744,"date":"2014-11-27T22:45:21","date_gmt":"2014-11-27T20:45:21","guid":{"rendered":"http:\/\/panamericana-live.de\/?p=744"},"modified":"2015-07-02T02:32:49","modified_gmt":"2015-07-02T00:32:49","slug":"und-noch-mehr-pinguine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/panamericana-live.de\/?p=744","title":{"rendered":"Und noch mehr Pinguine"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><strong>Kilometerstand<\/strong><br \/>\nAnfang: Limache (Chile): 10.327 km<br \/>\nAnkunft: Punta de Choros (Chile): 10.843 km<br \/>\nGesamtetappe: 516 km<\/p>\n<p>Nach <em>Valpara\u00edso<\/em> war erstmal weiteres Planen der Tour angesagt. So verbrachten wir einen halben Tag mit Reisef\u00fchrer lesen und Routenplanung. Als festes Ziel steckten wir das Observatorium <em>Pananal<\/em>, das jedoch nur samstags mit F\u00fchrung besichtigt werden kann und zudem viele, viele Kilometer n\u00f6rdlich entfernt lag. So lagen Fahrtage vor uns und wir mussten uns zwischen dem <em>Reserva Natural Pinguino de Humboldt<\/em> und <em>Nationalpark Pan azucar<\/em> entscheiden. Und wer h\u00e4tte es gedacht? Die Pinguine gewannen &#8211; nein, ich bin noch lange nicht pinguinges\u00e4ttigt \ud83d\ude42 !<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=856\" rel=\"attachment wp-att-856\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-856\" src=\"http:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_0499-300x300.jpg\" alt=\"Cham\u00e4leon-MePa?!\" width=\"300\" height=\"300\" \/><\/a>Die Landschaft wurde gegen Norden immer karger, bis wir schlie\u00dflich die W\u00fcste erreichten. Die gro\u00dfe Sandverwehung auf der Zufahrtsstra\u00dfe nach\u00a0<em>Punta Choros<\/em> packte das MePa zum Gl\u00fcck ohne Schwierigkeiten &#8211; wir hatten schon bef\u00fcrchtet, schippen zu m\u00fcssen&#8230; Im \u00d6rtchen gab es nichts Spannendes zu entdecken. Wir \u00fcbernachteten auf dem ziemlich \u00fcberteuerten <em>Camping Ruiz<\/em>, der ist zwar in einem topp gepflegtem Zustand und wir standen sehr sch\u00f6n am Strand, aber den\u00a0Zuschlag f\u00fcr hei\u00dfe Duschen bei 24.000 CLP\/Nacht fanden wir etwas frech. Am n\u00e4chsten Morgen suchten wir das Conaf-B\u00fcro, die chilenische Nationalparkbeh\u00f6rde auf und dann begann das s\u00fcdamerikanische Chaos. Drei Personen fragen, f\u00fcnf unterschiedliche Ausk\u00fcnfte bekommen. Eine Tour um 10 Uhr &#8211; wie von Conaf behauptet &#8211; gebe es nicht, die Fischer seien noch gar nicht von ihre eigentlichen Arbeit zur\u00fcck. Zudem k\u00f6nne man die <em>Isla de Dama<\/em>s, die einzige begehbare der drei Naturreservatinseln, wegen Wartung oder zum Schutz der br\u00fctenden Pinguine aktuell nicht betreten. Wir sollten uns wegen der Bootstour an <em>Willy<\/em> wenden, erkl\u00e4rte die Klofrau, die vor dem Ticketsverkaufhaus sa\u00df. Wo auch immer der zu finden sein soll&#8230;<\/p>\n<p>Wir entschlossen uns am Hafen einfach zu warten. Pl\u00f6tzlich tauchte eine Gruppe von 50 chilenischen Kindern und Erwachsenen auf und jetzt brach das Chaos so richtig aus. W\u00e4hrend wir beobachteten, wie man irgendwie versuchte, die Kinder mit Hilfe von Namenslisten auf Boote zu verteilen, sprachen uns zwei Chilenen mit einer deutschen Abiturientin im Schlepptau an. Ob wir auch Touristen seien, fragten die Jungs. Nein, ich laufe immer in praktischen Trekkingschuhen, Funktionsjacke und mit Spiegelreflex um den Hals herum \ud83d\ude09 . Aber unsere Chancen auf eine Bootsfahrt stiegen drastisch an. Nun waren wir zu f\u00fcnft, fehlten nur noch vier weitere, damit der Fischer mit seinem Boot noch einmal rausf\u00e4hrt. Vier andere zu finden h\u00f6rt sich leichter an als es ist, zudem wir uns im Niemandsland 40 km entfernt von der n\u00e4chsten asphaltierten Stra\u00dfe befanden. Also warteten wir und warteten und warteten.<\/p>\n<p>Am Ende vom Lied fuhren wir dann doch zu f\u00fcnft und zahlten halt etwas mehr. Cool war die Tour aber auf jeden Fall. Wir flitzten \u00fcber das Wasser, was gro\u00dfen Spa\u00df bereitete &#8211; und in einem nach <em>San Antonio<\/em> benannten Boot passiert einem sowieso nichts! Viele Humboldt-Pinguine konnten wir leider wegen der Brutzeit nicht sehen. Kaum zu glauben, dass die Kolonie 20.000 Tiere z\u00e4hlen soll. Sie sind etwas kleiner als die Magellanpinguine und haben im Gegensatz zu ihren Verwandten nur einen schwarzen Streifen. Einige Tiere, die auf dem Weg zum Wasser zur Futtersuche unterwegs waren, konnten wir aber entdecken. Sehr putzig! Zudem gab es zwischen den inzwischen treuen Begleitern, den Seel\u00f6wen, Pelikane, Kormorane, Delphine und sogar einen Buckelwal zu sehen. Mucho suerte gehabt \ud83d\ude42 !<\/p>\n\n<div class='gallery'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=857'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_0512-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=858'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_0534-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=859'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_0545-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=860'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_0551-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=861'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_0563-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=862'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_0575-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=863'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_0592-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kilometerstand Anfang: Limache (Chile): 10.327 km Ankunft: Punta de Choros (Chile): 10.843 km Gesamtetappe: 516 km Nach Valpara\u00edso war erstmal weiteres Planen der Tour angesagt. 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