{"id":995,"date":"2014-12-17T20:00:58","date_gmt":"2014-12-17T18:00:58","guid":{"rendered":"http:\/\/panamericana-live.de\/?p=995"},"modified":"2015-07-02T02:35:05","modified_gmt":"2015-07-02T00:35:05","slug":"lago-titicaca","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/panamericana-live.de\/?p=995","title":{"rendered":"Lago Titicaca"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><strong>Kilometerstand<\/strong><br \/>\nAbfahrt: La Paz (Bolivien): 13.562 km<br \/>\nAnkunft: Santa Lucia (Peru): 13.990 km<br \/>\nGesamtetappe: 428 km<\/p>\n<p>Am Sonntag Mittag brachen wir in <em>La Paz<\/em> auf. Da in dem Vorort <em>Mallassa<\/em> nichts los war, entschieden wir uns mutig f\u00fcr die Route durch die Stadt&#8230; Naja, clever war das nicht ;-)! Je n\u00e4her wir dem Stadtzentrum kamen, desto voller wurden die Stra\u00dfen. Das Hupen und Dr\u00e4ngeln der anderen st\u00f6rte uns nicht, aber als das Navi uns fast senkrecht den Berg hoch f\u00fchren wollte, mussten wir den Plan \u00e4ndern&#8230; Zumal man hier mehr steht oder anf\u00e4hrt als mal ein paar Meter durchzufahren, das konnten wir der armen Kupplung nicht zumuten. Die neue Route f\u00fchrte zur Stadtautobahn. H\u00e4tte auch nicht so lange gedauert, wenn wir nicht mitten durch einen kompletten Markt durchgefahren &#8230; \u00e4hm durchgeschlichen w\u00e4ren. Aber es war sehr lustig, das MePa hat mit den anderen Bussen und Taxen so einige Stra\u00dfenkreuzungen verstopft ;-)!<\/p>\n<p>\u00dcber <em>El Alto<\/em>, wo ich beim Brot und \u00c4pfelkaufen von dem Einheimischen irritiert angesehen wurde (scheinbar halten hier keine Touristen), fuhren wir in Richtung Nordwesten und bald konnten wir den ersten Blick auf den wundersch\u00f6nen <em>Titicacasee<\/em> werfen. Im kleinen <em>San Pablo de Tiquina<\/em> fuhren wir auf ein kleines Floss. Zum Gl\u00fcck war es stabiler als es aussah\u00a0und wir erreichten heil das andere Ufer. Von dort ging es bis nach <em>Copacabana<\/em>. Da wir den im Navi eingetragenen Camping zun\u00e4chst nicht fanden, fragten wir im Restaurant <em>La C\u00fapula<\/em>, ob wir auf deren Restaurantparkplatz stehen d\u00fcrften. Dem Mitarbeiter war es zum einen nicht so Recht, zum anderen war die Einfahrt so steil, dass das MePa st\u00e4ndig wegrutschte. Die Alternative fand sich schnell, wir durften nebenan beim Hotel\u00a0<em>Utama<\/em> stehen. Das war zwar kein Hotelparkplatz, sondern wir standen mitten in einer kleinen Baustelle, wo sicherlich mal ein h\u00fcbscher Biergarten entsteht. Aber es war sicher und ruhig und bezahlen brauchten wir auch nichts. Gut, dass wir noch eine Tafel deutscher Schokolade dabei hatten. Dennoch\u00a0a\u00dfen wir bei<em> La C\u00fapula<\/em> zu Abend und freuten uns \u00fcber die leckere Titicacasee-Forelle mit Quinoa und Salat (sehr empfehlenswertes Restaurant).<\/p>\n\n<div class='gallery'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=963'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_2501-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=964'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_2505-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=965'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_2521-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag zogen wir auf bzw. vor den Campingplatz um. Da das Auto nicht durch das Tor passte, blieben wir davor direkt am Seeufer stehen. Den Rest des Tages bummelten wir durch die Stadt, besichtigten die gro\u00dfe Wallfahrtskirche und kauften die Tickets zur <em>Isla del Sol<\/em>, der Sonneninsel, f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag. Zudem entdeckten wir Quinoa-Sushi, herrvorragend (Anne, das kommt in dein Kochbuch!).<\/p>\n<p>Fr\u00fch morgens und sehr m\u00fcde brachen wir auf, um die <em>Isla del Sol<\/em> zu besichtigen. Mit einer guten dreiviertelst\u00fcndigen Versp\u00e4tung ging es in <em>Copacabana<\/em> endlich los und wir tuckerten gem\u00e4chlich \u00fcber den Titicacasee. Der Himmel war wolkenverhangen und hin und wieder regnete es. Nach fast zwei Stunden hatten wir die <em>Isla del Sol<\/em> endlich erreicht und sie machte ihrem Namen alle Ehre, die Sonne kam endlich durch. Wir hatten etwas mehr als zwei Stunden Zeit und entschieden uns in Richtung der Ruinen im Norden zu laufen. Pl\u00f6tzlich fanden wir uns in einem gro\u00dfen Pulk von Menschen wieder, sodass wir einfach kurzerhand an der n\u00e4chsten M\u00f6glichkeit nach rechts abbogen. Der Ausblick auf den See mit dem blau-schimmernden Wasser war gro\u00dfartig. Wir kamen an den in terrassenangelegten Feldern vorbei und sahen viele Esel, Schweine, Schafe und vereinzelt K\u00fche.<\/p>\n<p>Der R\u00fcckweg f\u00fchlte sich noch l\u00e4nger an &#8211; was wahrscheinlich daran lag, dass wir nur noch mit einem und nicht zwei Au\u00dfenbordmotoren fuhren. Ein Stopp wurde bei den bolivianischen <em>Islas Flotantes<\/em> eingelegt. Darauf hatte ich mich sehr gefreut, zumal ich kurz vor unserer Abreise in Deutschland noch eine Reportage \u00fcber die Bewohner der Schilfinseln gesehen hatte. Und laut Reisef\u00fchrer seien die bolivianischen <em>Islas Flotantes<\/em> deutlich authentischer und weniger touristisch gepr\u00e4gt als die peruanischen. Dies entpuppte sich als absoluter Quatsch&#8230; Ein US-Amerikaner fand mit &#8222;It&#8217;s just a fishfarm!&#8220; die passenden Worte. Die Inseln bestanden auf mit Schilf bedeckten Styropormatten und es gab frisch gegrillten Fisch zu kaufen. Das war&#8217;s. Der Gro\u00dfteil der Gruppe fand das jedoch okay und bestellte flei\u00dfig Forelle, w\u00e4hrend die beiden US-Amerikaner, zwei Holl\u00e4nder und wir beide geduldig warteten bis wir weiterfuhren.<\/p>\n\n<div class='gallery'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=968'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_2557-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=969'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_2573-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=967'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_2550-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=970'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_2581-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=971'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_2591-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=972'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_2603-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Am Mittwoch wollten wir <em>Copacabana<\/em> verlassen, jedoch nicht ohne zuvor die typische Autoweihe in DER Wallfahrtsstadt mitgemacht zu haben. F\u00fcr die Bolivianer ist das ein sehr wichtiges Ritual, wir dachten eher pragmatisch nach dem Motto &#8222;Schaden kann es ja nicht&#8220;. Also fuhren wir auf den Kirchvorplatz und schm\u00fcckten das MePa mit einem kleinen Gesteck. Die Blumenverkaufsfrau war der Meinung, die Seiten m\u00fcssten man unbedingt auch noch schm\u00fccken, aber wir fanden es ausreichend. Der Padre ging mit seinem 5l-Haushaltseimer von Auto zu Auto und verteilte gro\u00dfz\u00fcgigst Weihwasser auf Motor- und in den Innenraum. Anschlie\u00dfend flogen B\u00f6ller, Reis, Konfetti und Sekt &#8211; Autoversicherung auf bolivianisch!<\/p>\n\n<div class='gallery'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=966'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_2522-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=974'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_2620-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/panamericana-live.de\/?attachment_id=975'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/panamericana-live.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC_2622-300x300.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Etwa 10 km entfernt lag die peruanische Grenze. Der Grenz\u00fcbergang war sehr unkompliziert, wir hatten sehr schnell die notwendigen Stempel bis der peruanische Zoll-Chef h\u00f6chstpers\u00f6nlich auftauchte und ein ausf\u00fchrlicher Vortrag \u00fcber Geschichte, Gesellschaft und Geschwindigkeitsbegrenzungen Perus folgte. Was wir zun\u00e4chst nicht einsch\u00e4tzen konnten, stellte sich anschlie\u00dfend als harmlos heraus&#8230; Der wollte halt einfach nur erz\u00e4hlen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kilometerstand Abfahrt: La Paz (Bolivien): 13.562 km Ankunft: Santa Lucia (Peru): 13.990 km Gesamtetappe: 428 km Am Sonntag Mittag brachen wir in La Paz auf. 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